Essen für Kinder: Stressfrei und Gesund

Ihr kennt das: Montags essen die Kinder alles, dienstags nur noch Pommes, und mittwochs landet das Gemüse mit einer dramatischen Geste im Abfalleimer. Wenn ich also keine Lust auf das tägliche Drama habe, habe ich einen Trick: Ich mach’s mir einfach. Und ja, gesund wird’s trotzdem. Zumdindest meistens. Hier sind meine besten Hacks, um den täglichen „Was gibt’s zum Essen?“-Stress zu umgehen, ohne als „Ernährungs-Diktatorin“ dazustehen.

pasta with sauce in the plate
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1. Gemüse im Superhelden- Cape

Leute, mal ehrlich: Wer will schon jeden Tag mit seinen Kids ums Gemüse kämpfen? Statt das Drama zu suchen, nehme ich lieber den cleveren Weg: Ich verstecke gesundes Zeug in Sachen, die sie eh lieben.

  • Tomatensoße? Klar, aber da kommt unter anderem pürierter Brokkoli oder Karotte rein.
  • Pfannkuchen? In den Teig kommt einfach Spinat. Grüne Pfannkuchen kommen richtig gut an.
  • Suppen? Die werden mit allem gepimpt, was grün oder orange ist. Und wer fragt schon nach dem Gemüse, wenn’s einfach lecker schmeckt?

Gesundheit für alle – und keiner merkt’s. Perfekt.

2. Der „geht immer“-Plan: Essen, das nie schief geht

Ich liebe es, wenn der Plan aufgeht – aber manchmal läuft’s eben nicht nach Plan. Dann brauche ich den Plan B. Der Plan B ist: Etwas auf den Tisch stellen, von dem ich weiß, dass es garantiert gegessen wird. Richtig gehört, garantiert!

(Und es ist auch völlig in Ordnung, wenn an solchen Tagen mal nichts mega- gesundes auf dem Tisch steht oder im Essen versteckt ist).

  • Fischstäbchen – bei uns im Haus ein absoluter Klassiker (nein ich mache die nicht selbst, sondern kaufe die Tiefgekühlten).
  • Kartoffelpüree – Die Kinder lieben es und es geht mega schnell (ja, ich nehme das fertige Pulver und fühle mich dabei kein bisschen schlecht).
  • Eier und Co. – Omelett geht immer (Wir lieben Eier).
  • Pizza – schmeckt halt einfach (Und außerdem ist „gesunde“ Tomatensoße drauf).

Weißt du, was das Geniale an all diesen Gerichten ist? Es geht schnell und das Drama bleibt aus. Und das alles ohne diesen „Achtung, hier kommt der Ernährungs-Professor“-Moment.

3. Wurstbrot mit Gurkensalat

Meine Kinder z.B. lieben Gurkensalat. Es gibt solche Tage, wo ich einfach keine Zeit oder manchmal auch keine Lust habe zu kochen. Und damit mein Gewissen nicht ganz den Bach runter geht, kombiniere ich halt ein „böses“ Wurstbrot mit einem „guten“ Salat. Da ist nicht immer nur Gurke drin, sondern manchmal auch andere Sachen, von denen ich weiß, dass sie gern gegessen werden. Oder ich mache ein cooles Sandwich mit Ketchup, Sandwichsauce, Omelett, Wurst/Käse, Gurke und Salat und zack habe ich was Leckeres gezaubert, was auch noch super schnell geht und auch gesunde Zutaten enthält. Und außerdem steh ich selbst total drauf.

4. Essen leicht gemacht – auch ohne perfekte Planung

Okay, ganz ehrlich: Wer hat wirklich Zeit, sich jeden Tag stundenlang in der Küche abzukämpfen? Eben. Ich nicht. Und daher gibt es bei uns einige Regeln:

  • Ich plane die Woche, aber nur grob. Da sind die Lieblingsgerichte drin, und ich weiß genau, was ich einkaufen muss.
  • Die Gerichte, die „immer gehen“ habe ich stets auf Vorrat im Kühlschrank oder Gefrierfach.
  • Und wenn es mal einfach nur ein Toast mit irgendwas drauf wird, dann ist das auch okay. Hauptsache, der Stress bleibt aus.

5. Mach dich locker, es läuft nicht immer wie im Bilderbuch

An manchen Tagen gibt’s bei uns keine bunten Gemüseteller, sondern einfach nur Spaghetti mit Tomatensoße. Und ja, manchmal macht das Essen nur noch Stress, aber auch das geht vorbei.

Was ich gelernt habe:

  • Phasen kommen und gehen – und das ist völlig okay.
  • Perfekte Ernährung gibt’s nicht. Ich setze auf eine gute Mischung und nicht auf „alles muss super gesund sein“.
  • Und ganz wichtig: Keine Diskussionen, sondern einfach entspannt bleiben. Das Essen wird schon irgendwie passen.

Fazit: Einfach machen, entspannt bleiben und kein Drama

Ich habe es mir einfach gemacht – und es funktioniert. Kein Stress, keine tägliche Zwangs-Diskussion über Gemüse oder „wieso willst du das schon wieder nicht essen?“ Stattdessen: Lieblingsgerichte, die die Kinder lieben, mit einem kleinen gesunden Twist, den keiner merkt. So läuft’s bei uns! Und das Beste daran? Ich muss nicht den perfekten Ernährungsplan haben, um trotzdem sicherzustellen, dass alle halbwegs gesund bleiben.

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Was sind eure kleinen Tricks beim Kochen mit Kindern? Ich freue mich auf eure Ideen!

fried egg and bacon on the plate
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