Entspanntes Schlafen mit Kindern- wie ich es mir einfach mache

Wenn es um das Thema Schlafen mit Kindern geht, hat wahrscheinlich jede Familie ihre ganz eigene Geschichte. Manche Kinder schlafen schon von Anfang an im eigenen Zimmer, andere wiederum ziehen über Jahre hinweg ins elterliche Bett ein – und manchmal wieder aus. Bei uns war und ist es so, dass meine beiden Kinder (6 und 8 Jahre alt) aktuell bei mir im Schlafzimmer schlafen. Und weißt du was? Für uns passt das im Moment wunderbar.

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Als es noch kompliziert war

Kennst du das, wenn man unbedingt versucht eine Regel durchzusetzen und merkt: eigentlich macht es alles nur schlimmer? So war es bei uns damals. Als die Kinder noch kleiner waren und ich mit ihrem Vater zusammengelebt habe, war es ihm sehr wichtig, dass sie in ihren eigenen Zimmern schlafen. Aus Sicht des Mannes klingt das erstmal logisch, hat in der Praxis aber überhaupt nicht so gut funktioniert.

Oft kam es nämlich dazu, dass mitten in der Nacht ein Kind oder gleich beide in unser Bett gekrabbelt sind. Und dann wurde es eng – richtig eng. Jeder, der schon mal mit kleinen Kindern im Bett geschlafen hat, weiß, wie kreativ sie sich im Schlaf ausbreiten können. Von erholsamem Schlaf konnte also kaum die Rede sein. Zumindest nicht bei mir. Mein Ex hingegen, der hat geschlafen wie ein Stein.

Irgendwann war mir das zu blöd und ich habe einfach ein weiteres Bett ins Schlafzimmer gestellt. Plötzlich war es nicht mehr das enge Ehebett mit zu vielen Füßen und Händen, sondern ein gemütliches Familienbett mit Platz für alle. Und siehe da: die Nächte wurden ruhiger und entspannter.

Als praktisches und individuell anpassbares Familienbett kann ich euch z.B. dieses hier von Ehrenkind ® empfehlen https://amzn.to/47ZWcZj (Werbung).

Heute: Einfach, unkompliziert und für uns genau richtig

Nach meiner Trennung habe ich beschlossen, diese Lösung einfach so zu lassen. Warum kompliziert machen, wenn es auch einfach geht? Meine Kinder haben ihre eigenen Zimmer und ihre eigenen Betten, sie könnten also jederzeit dort schlafen. Aber sie möchten (noch) lieber bei mir sein – und ich habe kein Problem damit.

Denn mal ehrlich: Im Alltag gibt es schon genug Dinge, die man managen und durchsetzen muss. Warum also beim Schlafengehen künstlich Stress machen, wenn wir alle so am besten schlafen?

Wenn mein jetziger Partner zu Besuch ist, weichen die Kinder problemlos in ihre Zimmer aus – das klappt wunderbar. Ansonsten wohnen wir zu dritt, und sie dürfen selbst entscheiden, wie sie schlafen wollen. Für mich bedeutet das vor allem eins: weniger Stress, weniger Diskussionen und dafür mehr Ruhe und Nähe für alle.

Warum das auch gut für die Kinder ist

Vielleicht fragst du dich: Lernen sie denn so überhaupt, selbstständig zu werden? Meine Erfahrung ist: ja, aber eben in ihrem Tempo. Nähe, Geborgenheit und Sicherheit sind gerade in der Kindheit unglaublich wichtig. Und Schlaf ist ja auch etwas sehr Intimes. Wenn die Kinder also nachts lieber bei mir sind, dann stärkt das unsere Bindung – und sie bekommen die Sicherheit, die sie gerade brauchen.

Und ganz ehrlich: Sie werden nicht für immer bei mir im Schlafzimmer bleiben. Der Tag wird kommen, an dem sie von ganz allein sagen: „Mama, ich will in meinem Zimmer schlafen.“ Und dann ist das auch okay. Aber solange sie diese Nähe suchen, warum sollte ich es ihnen verwehren?

Manche meiner Freundinnen haben ihre Kinder schon lange aus ihrem Schlafzimmer ausquartiert und sind damit glücklich und auch dieser Weg ist völlig in Ordnung. Wichtig ist immer, dass es sich für dich und deine Familie richtig anfühlt.

Meine Tipps, wie auch du es dir leichter machen kannst

  • Akzeptiere, dass jede Familie ihre eigene Lösung braucht.
  • Prüfe: Schlafen alle einigermaßen entspannt? Wenn ja, ist es schon gut so.
  • Mach dir bewusst: Es ist nur eine Phase – Kinder ziehen irgendwann von allein ins eigene Zimmer.
  • Hör auf dein Bauchgefühl statt auf vermeintliche Regeln von außen.
  • Nutze das gemeinsame Schlafen als Chance für mehr Nähe statt als „Problem“.
  • Sieh es entspannt: Selbstständigkeit entwickelt sich nicht über Nacht, sondern Schritt für Schritt.

Mein Fazit

Für mich gilt: Ich mache es mir beim Thema Schlaf einfach. Kein nächtliches Hin- und Herlaufen, kein ständiges Diskutieren über Regeln, sondern eine Lösung, die uns allen guttut. Wir schlafen gut, wir fühlen uns wohl – und das ist letztlich das, was zählt.

Also, falls du dich auch manchmal fragst, wie du es dir leichter machen kannst: Manchmal ist die einfachste Lösung genau die richtige. 😊

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Und jetzt würde mich interessieren: Wie handhabt ihr das Thema Schlafen bei euch zuhause?

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